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 Was soll man beim Heizkesselkauf beachten? Bevor man sich entscheidet, welchen Kessel man kaufen möchte, sollte man sich ein paar Fragen stellen: An welches Heizmaterial komme ich günstig ran? Welchen Schornstein habe ich in meinem Haus? Welchen Kessel darf ich an meinem Schornstein anschließen? Was will ich mit der neuen Heizung erreichen? Bin ich eher der bequeme Typ, der eher gar nichts machen will, oder derjenige, der beruflich sehr engagiert ist und einfach keine Zeit hat? Dann kommt nur der vollautomatische Kessel mit Freifallbrenner für mich in Frage. (dieser benötigt kaum Reinigung) (z.B.: Pellets Standard). Bin ich jemand der gerne etwas am Haus macht, jedoch wenig Zeit hat? Dann kommt für Sie der vollautomatische Kombikessel auf Pellets („Phönix-Kombi“) in Frage, wo Sie, wenn Sie keine Zeit haben, vollautomatisch heizen können, aber wenn Sie Zeit und Lust haben, können Sie auch in der vorhandenen Feuerstelle manuell Stückholz verheizen. Oder bin ich der handwerkliche Typ, der ein wenig Zeit investieren kann und nicht zu viel Vertrauen zur Elektronik hat und auf seinen tromverbrauch achtet? (keine elektrische Zündung)
Bin ich der handwerkliche Typ, der sich die ganze Zeit nehmen kann, um das Heizmaterial selber machen kann (Holz selber sägen und hacken) und vielleicht auch eigenen Wald hat? Dann kommt für mich ein Holzkessel mit manueller Beladung in Frage (z.B.: „Biodrache lang“) Lohnt die Umstellung? Es hat sicherlich jeder Hauseigentümer stark zu spüren bekommen, dass die Öl und Gaspreise seit Jahren steigen. Dagegen bleibt der Preis von Holz und Pellets relativ stabil, und manchmal ist der Preis auch saisonbedingt niedriger. Im Laufe der Jahre ist es der Firma „Kessel24.com“ gelungen, mehrere Hauseigentümer glücklich zu machen. Der durchschnittliche Hausbesitzer, der im Jahr für sein Gas oder Öl etwa 2.000,00 € bis 3.000,00 € (Altbau) ausgegeben hat, ist laut den Erfahrungsberichten unserer Kunden um ein Drittel bis mehr als die Hälfte günstiger gekommen. Ob sich die Heizanlage schnell oder spät amortisiert, hängt davon ab, wieviel Sie für die Anschaffungskosten ausgeben. Je teurer der Kessel, (muss ich einen neuen Schornstein bauen?) und der Einbau, um so weniger lohnt sich der ganze Umbau. 3.000 ltr Öl entsprechen einen Heizwert vom 6 Tonnen Pellets oder 36 Schüttraummeter Hackgut. Es ist der durchschnittliche Verbrauch für ein Einfamilienhaus pro Jahr. Die Ersparnisse können Sie sich selber ausrechnen, die sind umso größer je höher der Gas und Ölpreis steigen. | Heizwert Öl | 3000 ltr. | 30.000,00 kW/h | | Heizwert Pellets | 6 Tonnen | 28.800,00 kW/h | | Hackgut | 36 Schüttraummeter | 28.900,00 kW/h |
Ende 2006 betrug die Ersparnis im Vergleich zu Öl bei Pellets 31% und bei Hackgut 64 %. Im Mai beträgt die Ersparnis 58%, wenn man von Öl auf Pellets umsteigen würde (angenommen der Ölpreis beträgt 0,75 €/ltr. Und die Pellets für 200,-€ pro Tonne. Ein aktuelles Beispiel aus der Kundschaft, mit tatsächlichen Preisen vom März 2009: Verbrauch von 3.000l Heizöl für das große Einfamilienhaus zum Preis von 0,58 €/l = 1.740,- € Verbrauch von 6 t Pellets für einen Preis von 186,- €/t = 1.116,- € Das ergibt immer noch eine Ersparnis von 624,- €/p.a.! Selbst bei diesen schlechtem Verhältnis hat sich ihr Pelletskessel in ca. 7 Jahren amortisiert/bezahlt! Muss ein neuer Schornstein sein? Wenn Sie einen alten, jedoch gut erhaltenen Schornstein haben, können Sie an diesen nur bestimmte Kessel anschließen. In Frage kommen hierfür Kessel mit höherer Abgastemperatur, mit nicht so sehr hohem Wirkungsgrad z.B.: Holzkessel (keine Holzvergaser). An normalen gut erhaltenen Schornsteinen, kann man auch einen Kamin anschließen oder einen teilautomatischen Kessel. Für die vollautomatischen Pelletskessel mit hohem Wirkungsgrad (z.B.: "Pellets Standard" und "Phönix Kombi") benötigen wir einen feuchte- und säureresistenten Schornstein. Dieser kann aus Keramik oder Edelstahl sein. Man darf nie vergessen, je höher der Wirkungsgrad vom Kessel, um so kälter und feuchter sind die Abgase. Und irgendwann ist das Abgas so kalt, das die Thermik (physikalisches Prinzip) es nicht mehr schafft, die giftigen Abgase aus dem Schornstein zu drücken. Dann hilft sich der schlaue Ingenieur mit einem Auszugsgebläse, dieses drückt dann die Abgase aus dem Schornstein heraus. Ich erhöhe zwar damit die Effizenz der thermischen Anlage, mindere aber wieder die Effizenz der elektrischen Anlage! Ich baue wieder ein Teil ein, was dreht und gerne kaputt geht. Es gibt eben das Perpetuum Mobile immer noch nicht! Reinigungsaufwand In unserer Produktpalette (Kessel24.com) unterscheiden wir Kessel mit 3 Brennertypen. Die wenigste Arbeit hat der Kunde sicherlich mit dem Freifallbrenner (ein normales Rost, wo die Pellets frei von oben darauf fallen und verbrennen). Diese Konstruktion verlangt sehr wenig Reinigung. Da das Rost ein freies Gussteil ist, funktioniert die Verbrennung mit viel Luft, dadurch entsteht keine Verschmelzung und Verkrustung, daher ist selten eine Reinigung notwendig. Der Retortenbrenner ist ein geschlossener Brenner, in den die Pellets von hinten oder von oben in den Brenner hinein befördert werden. Diese Brenner sind im Verbrauch sehr sparsam, aber dem Verbrennungsprozess steht weniger Luft zur Verfügung (im Vergleich zum Freifallbrenner). Daher entstehen in der Heizsaison durch das Schwitzen des Kessels, der Feuchteempfindlichkeit der Pellets und dem Harzanteil der Pellets manchmal Verkrustungen. Durch die hohen Temperaturen im Brenner erfolgt dann eine Verkohlung und Festbacken dieser Rückstände. Dann muss der Kunde damit rechnen, dass er aller paar Wochen den Brenner ordentlich reinigen muss. Der Schubladenbrenner (ist ein abgewandelter Freifallbrenner): diese Brenner sind geschlossene Brenner in Form einer Schublade. Die sich aufgrund beweglicher Gussstäbe sehr einfach und unkompliziert reinigen lassen. Die vor allem für Holzhackschnitzelanlagen verwendeten Durchschubbrenner sind in der Regel doppelwandig ausgelegte Wannen mit vielen Luftlöchern. Durch diese Wanne wird das Heizmaterial geschoben und verbrennt unter dem Einblasen von Frischluft fast rückstandsfrei. Man darf natürlich nicht vernachlässigen, dass in Rinden und Holzhackschnitzeln viel Schmutz enthalten ist. Deshalb ist der Ascheanfall ca. 3 - 5 mal größer als bei Pelletsanlagen, bei denen kaum Rückstände anfallen. Unterschied Holzvergaser und Holzkessel Das häufigste Thema bei vielen unserer Kunden ist Altholz und Abfallholz. Man muss wissen, dass man in einen Holzvergaserkessel nur frisches Holz (2 Jahre gelagertes Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von maximal 20%) verheizen darf. Der Holzvergaser, wie der Name schon sagt, vergast das Holz. Daher ist Altholz nicht geeignet, weil da nichts mehr drin ist, was vergast werden kann. Die Regel lautet: Wenn das Holz so alt ist, dass weder Holzwurm, noch Holzbock daran fressen wollen, ist es auch nicht mehr für den Vergaser geeignet. Wenn Sie Bauholz und Altholz verfeuern möchten, kommt für Sie nur ein normaler Festbrennstoffkessel in Frage. Da spielt es keine Rolle ob frisch, alt oder Abfallholz. Wobei wir mit Altholz kein belastetes Abfallholz, wie Türen, Fenster und alte gestrichene Dielung meinen. Solches Holz gehört nur auf die Deponie. Wir reden von dem, welches schon seit Urzeiten hinter Omas Schuppen lagert. Man soll grundsätzlich trockenes Holz verheizen. Je nasser das Holz, um so schlechter ist der Wirkungsgrad des Kessels. Der Verbrenner trocknet das noch feuchte Holz und wird nicht so leicht durch die Säure des Holzgases zerstört. Beim Holzvergaser wird diese Problematik zu verhindern versucht durch den Einbau von Keramikinnenschalen. Oft ist dann aber die kälteste Stelle die Aufhängung, zwischen der Keramik und dem Stahlbrennrahmen. Und genau dort sammelt sich aufgrund der Kondensation die aggresive Säure des Holzvergasungsprozesses. Dort durchrostet der Kessel am schnellsten, trotz, oder gerade wegen, der Keramikschalen. Man geht von einer Durchrostung des Stahls von 0,8 mm pro Jahr aus. Jetzt brauchen Sie nur zu rechnen, wie dick der Kesselstahl Ihres Holzvergasers ist, und dann können Sie sich ausrechnen, wann es sinnvoll ist, diesen auszuwechseln. Es wird aber auch von Vergasern berichtet, die schon 20 Jahre halten. Also hier entscheide bitte jeder selbst oder lasse sich von seinem Heizungsbauer beraten. Kamin - normal oder wassergeführt/mit Wassertasche? Ein normaler Kamin ist ein Kamin in der Form, die wir seit Jahrtausenden kennen. Eine Feuerstelle, in der man Holz auflegt und sich am Kamin aufwärmen kann. Es sieht schön aus, bringt Wärme, jedoch hält die nur so lange, wie das Feuer brennt. Sobald das Feuer ausgeht, ist die Wärme weg, weil sie nicht gespeichert werden kann. Ähnlich dem alten "Kanonenofen", den wir noch aus Opas Werkstatt kennen. Schnell heiß und schnell kalt! Ein solcher Kamin ist mehr für das optisch Schöne da, als für die Effizienz. Wenn man die Wärme effizient nutzen möchte, sollte man sich einen wassergeführten Kamin anschaffen. Die wasserummantelten Kamine oder Kaminkasetten sind etwas, bei denen man das Schöne mit dem Praktischen verbindet. Ein wassergeführter Kamin kann die anfallende Wärme speichern, indem er sie durch seinen Wärmetauscher an den Heizkreis, einen Pufferspeicher oder einen Boiler zur Warmwasserbereitung abgibt. Diese Systeme erreichen heute schon Wirkungsgrade von 70% - 94 %. Ein wassergeführter Kamin kann in vielen Häusern als Zentralheizung oder Alleinheizung den Kessel komplett ersetzen.
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